Onlineversion des Themenheftes Jugend - Demokratie - Politik

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Die Unterrichtsbeispiele - von LehrerInnen erarbeitet und erprobt - folgen einer einheitlichen Struktur: Die Kategorien Alterstufe, Lehrplanbezug und Unterrichtsziele erlauben die schnelle Verortung des Unterrichtsbeispiels. Methodisch-didaktische Vorbemerkungen geben Hinweise auf die Umsetzung im Unterricht. Die Einstiegsmöglichkeiten ins Thema (E) sowie die Arbeitsaufgaben (A) und die Materialien und Arbeitsblätter für die SchülerInnen lassen sich als PDF-Dateien einfach downloaden.

BASISARTIKEL
Aus der THEORIE FÜR DIE PRAXIS
Für den UNTERRICHT
UNTERRICHTSBEISPIEL: Simulationsspiel "Wir bestimmen mit!"
Schulstufe

7. - 9. Schulstufe

Lehrplanbezug

Aufgrund der Tatsache, dass das folgende Simulationsspiel bei sinnvoller Durchführung zwischen 3 und 4 Stunden in Anspruch nehmen wird, eignet es sich insbesondere für den fächerübergreifenden bzw. für den Projektunterricht und entspricht den Grundsätzen des Unterrichtsprinzips zur Politischen Bildung, in dem es heißt: „Politische Bildung in den Schulen wird davon auszugehen haben, dass die politische Sphäre im Zeichen von Wertvorstellungen steht. Friede, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind Grundwerte, auf denen jede menschliche Gesamtordnung und somit jedes politische Handeln beruhen muss. Dabei muss aber bewusst bleiben, dass diese Grundwerte oft in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen und dass auch bei gleichen ideellen Ausgangsvorstellungen verschiedene Auffassungen über die Verwirklichung dieser Ideen in einer bestimmten Situation bestehen können.“ An anderer Stelle fordert der Grundsatzerlass, Politische Bildung solle „das Denken in politischen Alternativen schulen und dabei zu einer toleranten Einstellung gegenüber politisch Andersdenkenden führen. Dem Schüler soll bewusst werden, dass in einem demokratischen Gemeinwesen bei der Durchsetzung legitimer Interessen oft Zivilcourage nötig ist und dass Mehrheitsentscheidungen anzuerkennen sind, soferne sie in demokratischer Weise erfolgten und den Grundsätzen der Allgemeinen Menschenrechte entsprechen.“ (Siehe Grundsatzerlass zur Politischen Bildung GZ 33.464/6-19a/78, Wiederverlautbarung mit GZ 3.466/103-V/4a/94)

Lernziele
  • Die SchülerInnen üben im Spiel die Teilnahme an demokratischen gesellschaftlichen Prozessen,

  • betrachten und bewerten einen Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven,

  • entwickeln Vorschläge zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems,

  • erkennen Handlungsalternativen,

  • artikulieren und vertreten Interessen, Meinungen und Werturteile,

  • handeln Kompromisse aus und tragen sie mit

  • und nutzen Medien, um ihre Interessen zu vertreten.

Methodisch-didaktische Vorbemerkungen für LehrerInnen

Politische Bildung bedeutet in erster Line den Erwerb von Kompetenzen, um als mündige/r BürgerIn am politischen Prozess teilhaben zu können, Politische Bildung muss in diesem Sinn befähigen zu „einer eigenständigen Auseinandersetzung der Lernenden mit dem Wirklichkeitsbereich Politik, ohne die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung, die politischen Meinungen, Urteile und Überzeugungen, zu denen die Lernenden im Einzelnen kommen können, vorwegnehmen zu wollen“. Für den Politologen Wolfgang Sander ist die Erziehung zur Mündigkeit „das für eine demokratische politische Bildung einzig mögliche – aber auch nur in demokratischen Gesellschaften durchsetzbare – Grundmuster, weil es die Anerkennung der Freiheitsrechte für alle Bürgerinnen und Bürger voraussetzt“ (Sander 2005, S. 17).

Unter diesen „mündigen BürgerInnen“ werden in der Regel jene verstanden, die sich informieren, in politischen Angelegenheiten artikulieren und engagieren. Sybille Reinhardt bezeichnet diese als „engagierte AktivbürgerInnen“, gesteht aber jeder/m zu, den Grad ihres/seines Engagements selbst zu bestimmen.

Neben diesem Idealtypus sieht sie „interventionsfähige BürgerInnen“, die je nach Situation aktiv in die Politik eingreifen, aber nicht dauerhaft partizipieren; reflektierte BürgerInnen interessieren sich für Politik, werden außerhalb von Wahlen und Abstimmungen aber kaum aktiv. Daneben gibt es auch desinteressierte BürgerInnen, die ihre politischen Rechte in der Regel nicht wahrnehmen, eventuell Vorurteile gegenüber dem System und den PolitikerInnen hegen, Stimmungen unterliegen und „deshalb für den Bestand der Demokratie riskant sein“ können. Für Reinhardt sind Desinteressierte „die schwierigste Herausforderung der politischen Bildung“ (Reinhardt 2005, S. 18).

Aufgabe Politischer Bildung ist es demnach, SchülerInnen so zu motivieren, informieren und aktivieren, dass sie als AktivbürgerInnen oder interventionsfähige BürgerInnen mündig am politischen Geschehen teilhaben, möglichst wenige SchülerInnen sollten zur Gruppe der Desinteressierten zählen. Allerdings ist hier auch anzumerken, dass die alleinige Verantwortung nicht bei der Schule liegen kann: Elternhaus, Peergroups, Medien und nicht zu vergessen die reale Politik (bzw. das Handeln von PolitikerInnen) werden die Entwicklung massiv beeinflussen.

Um Interesse an politischen Prozessen zu wecken, eignen sich im Unterricht Simulationsspiele besonders gut: Sie ermöglichen Probehandeln im geschützten Raum, Konsequenzen bleiben auf der spielerischen Ebene. Der Schritt, theoretisch erworbenes Wissen über Mitbestimmung, Konfliktlösung und Kompromissbereitschaft in die Realität umzusetzen, ist sicherlich ein weitaus größerer, als Wissen, das man sich beim Probehandeln erworben hat, auf andere Situationen anzuwenden. Weiters kommt diese Methode der Forderung entgegen, dass die SchülerInnen ihre politischen Meinungen, Urteile und Überzeugungen selbst erwerben müssen und nicht durch Vorgaben überwältigt werden dürfen: Da die SchülerInnen bei der Durchführung des Spiels relativ große Freiheit erhalten, können sie auch Wege gehen, die bei der Planung nicht einbezogen wurden. Hier muss die Lehrperson Flexibilität beweisen und unerwartete Lösungsvorschläge unvoreingenommen betrachten und zulassen.

Das folgende Simulationsspiel hat als Zielgruppe 13- bis 15-Jährige. Um die SchülerInnen dort abzuholen, wo (vielleicht) ihre Interessen und Erfahrungen liegen, wurde das Thema „Konflikte rund um einen Spielplatz“ gewählt: Aus Medienberichten und aus eigenen Erfahrungen kann behauptet werden, dass Spielplätze (besonders in Städten) eine häufige Quelle von Unmut und Streitereien darstellen. Der Konflikt ist also ein realistischer, einige SchülerInnen werden selbst aus ihrem Erfahrungsschatz Beiträge dazu leisten können.

Bleibt der Konflikt nicht auf der Ebene von Zurechtweisung und Nörgelei, wird er auf eine politische Ebene gehoben: Es geht in diesem Konflikt um soziale Aufgaben der Gesellschaft, aber auch um Macht und Hierarchien, um unterschiedliche Interessen, um die Frage, wie man seine Interessen artikulieren und formulieren kann, wie man sich an Verantwortliche in der Gemeinde und an Medien wenden kann. Den SchülerInnen soll mit diesem Spiel auch vermittelt werden: Politik ist nicht nur das, was BerufspolitikerInnen tun, Politik passiert in deinem Leben und du kannst mitgestalten.

Literatur:Grundsatzerlass zur Politischen Bildung. GZ 33.464/6-19a/78 – Wiederverlautbarung mit GZ 33.466/103-V/4a/94. Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Abteilung Politische Bildung, Minoritenplatz 5, A-1014 Wien,www.politischebildung.schule.at/index.php?basiskat=7177&kthid=9697&s= 1&real_artikel_kthid =&no_sub_kats =1&activate_noaddline=1&suchtext=&artikelid=43761,letzter Zugriff 11.1.2008; Reinhardt, Sybille: Politik-Didaktik. Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin 2005;Sander, Wolfgang: Theorie der politischen Bildung: Geschichte – didaktische Konzeptionen – aktuelle Tendenzen und Probleme, in: Ders. (Hrsg.): Handbuch politische Bildung. Schwalbach/Ts. 2005 (3. Auflage), S. 13–47.

„Wir bestimmen mit!“
UNTERRICHTSBEISPIEL: Demokratie ist…! Demokratieverständnis und Demokratiemodelle
Schulstufe

11. – 12. Schulstufe

Lehrplanbezug
Bildungs- und Lehraufgabe AHS-Oberstufe, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung
  • Es soll Interesse an Politik und Politischer Bildung geweckt und die Identifikation mit grundlegenden Werten der Demokratie, der Menschenrechte und des Rechtsstaates sichergestellt werden.

7. Kl. AHS, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung

  • emanzipatorische, soziale Bewegungen und Gegenströmungen nach 1945 (/…/ Friedens- und Anti-Atom-Bewegung)

8. Kl. AHS, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung

  • das politische und rechtliche System Österreichs und der Europäischen Union sowie politische Systeme im internationalen Vergleich (/…/ Demokratiemodelle)

Lernziele
  • Die SchülerInnen reflektieren ihre eigenen Erwartungen an demokratische Politik und stellen sie zur Diskussion

  • Sie setzen sich mit verschiedenen Demokratiemodellen auseinander und beurteilen sie im Hinblick auf ihre Demokratiequalität

  • Sie können demokratische von undemokratischen Strukturen abgrenzen

  • Sie loten anhand konkreter Beispiele (AKW Zwentendorf, EU-Reformvertrag) die Chancen und Möglichkeiten der Mitbestimmung aus

Methodisch-didaktische Vorbemerkungen für LehrerInnen

In dieser Unterrichtseinheit konfrontieren wir die SchülerInnen mit politischer Theorie. Es geht um eine Reflexion der Ansprüche, die wir an demokratische Praxis stellen, und damit um eine Auseinandersetzung mit den vielen Facetten des Demokratiebegriffs, den PolitikwissenschaftlerInnen immer wieder zu größeren Einheiten zu bündeln versuchten. Eine solche Strukturierung kann auch für die SchülerInnen einen Orientierungsrahmen schaffen, in den sie ihre eigenen Vorstellungen von Demokratie einordnen können. Eine Diskussion der Modelle sollte das Verständnis für unterschiedliche Zugänge zu demokratischer Praxis fördern, aber auch den Blick auf undemokratische Strukturen und Handlungen schärfen. Die angebotenen historischen Stationen lassen erkennen, welches Demokratiemodell jeweils hinter den Handlungen politischer Akteure steht. So lernen die SchülerInnen auch jeweils ein Stück Zeitgeschichte und bekommen einen Einblick in die Mühen des demokratischen Alltags. Die Unterrichtseinheit bietet genügend Reflexionsmöglichkeit, um zu erkennen, dass von Fall zu Fall sehr genau überlegt werden muss, wer wie am Entscheidungsprozess mitwirken soll. Damit gelangen die SchülerInnen in ihrem Demokratieverständnis über die Grenze „polis-orienterter“ Modelle, in der die sozialen AkteurInnen miteinander über persönliche Beziehungen verbunden sind (eine Übung dazu bietet der Unterrichtsvorschlag von Elfriede Windischbauer, S. 58 idB), hinaus und durchdenken die Möglichkeiten demokratischer Beteiligung unter den Bedingungen komplexer Gesellschaften. (Siehe dazu Breit/Eckensberger, Demokratieerziehung 2004).

Literatur:Breit, Heiko/Eckensberger, Lutz H.: Demokratieerziehung zwischen Polis und Staat, in: dipf informiert, Nr. 6, Juni 2004, S. 6–11, im Internet zu finden unter der Adresse http://www.dipf.de/publikationen/dipf_informiert_nr6.pdf (13.2.2008)Ogris, Günther: Einstellungen der österreichischen Bevölkerung zur Demokratie, in: Delpos, Manuela/Haller, Birgitt (Hrsg.): Demokratietheorie und Demokratieverständnis. Wien 2001, S. 167–202; Gottweis, Herbert: Zwentendorf und die Folgen, in: Forum Politische Bildung (Hrsg.): Wendepunkte und Kontinuitäten. Zäsuren der demokratischen Entwicklung in der österreichischen Geschichte. Innsbruck–Wien 1998, S. 165.

Einstiegsmöglichkeiten ins Thema

E1 Einzelarbeit: Eine Frage der Definition
E2 Einzelarbeit: „Demokratie ist …“

Arbeitsaufgaben

A1 Gruppenarbeit/Präsentation: Drei Demokratiemodelle
A2 Einzelarbeit: „Für mich bedeutet Demokratie …“
A3 Gruppenarbeit: Demokratie in Bewegung
A4 Einzelarbeit: Leserbriefe

UNTERRICHTSBEISPIEL: SchülerInnenmitbestimmung in der Praxis
Schulstufe

5. - 12. Schulstufe

Lehrplanbezug

Das Projekt und seine Form der Umsetzung von Mitbestimmung in der Schule stehen in Zusammenhang mit den Vorgaben des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG): „Im Rahmen der Mitgestaltung haben die Schüler gemeinsam jene Aufgaben wahrzunehmen, die über die Mitarbeit des einzelnen Schülers hinausreichen. Als solche kommen Vorhaben in Betracht, die der politischen, staatsbürgerlichen und kulturellen Bildung der Schüler im Sinne demokratischer Grundsätze dienen, ihr soziales Verhalten entwickeln und festigen und ihren Neigungen entsprechende Betätigungsmöglichkeiten in der Freizeit bieten.“(Schülermitverwaltung § 58, Abs. 3)

„Konkrete Projekte schulischer Mitbestimmung entsprechen zudem den Grundsätzen des Unterrichtsprinzips zur Politischen Bildung, um /…/ das Denken in politischen Alternativen zu schulen und dabei zu einer toleranten Einstellung gegenüber politisch Andersdenkenden zu führen. Dem Schüler soll bewusst werden, dass in einem demokratischen Gemeinwesen bei der Durchsetzung legitimer Interessen oft Zivilcourage nötig ist und dass Mehrheitsentscheidungen anzuerkennen sind, soferne sie in demokratischer Weise erfolgten und den Grundsätzen der Allgemeinen Menschenrechte entsprechen.“ (Siehe Grundsatzerlass zur Politischen Bildung GZ 33.464/6-19a/78, Wiederverlautbarung mit GZ 33.466/103-V/4a/94)

SchülerInnenparlamente oder ähnliche Projekte der Schulgemeinschaft, die die Beteiligung der SchülerInnen fördern, eignen sich nicht nur für die Sekundarstufe 2, sondern werden ebenso erfolgreich in der Sekundarstufe 1, ja sogar in Volksschulen durchgeführt(siehe Suttner).

Literatur: Akademisches Gymnasium Innsbruck, Webseite zu finden unter http:www.agi.tsn.at/(5.2.2008)Bundesgesetz über die Ordnung von Unterricht und Erziehung in den im Schulorganisationsgesetz geregelten Schulen (Schulunterrichtsgesetz 1986 – SchUG), Schülermitverwaltung § 58, Abs. 3 zu finden unter http:www.bmukk.gv.at/schulen/recht/gvo/schug_teil2.xml(5.2.2008);Grundsatzerlass zur Politischen Bildung GZ 33.464/6-19a/78, Wiederverlautbarung mit GZ 33.466/103-V/4a/94,Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Abteilung Politische Bildung, Minoritenplatz 5, A-1014, Wien, http:www.politischebildung.schule.at/index.php?basiskat=7177&kthid=9697&s=1&real_artikel_kthid=&no_sub_kats=1&activate_noaddline=1&suchtext=&artikelid=43761(5.2.2008) Jugendparlament, Webseite zu finden unter http:www.jugendparlament.tsn.at/(5.2.08) Suttner, Elisabeth: Den Kindern das Wort geben. SchülerInnen-Parlament an der Volksschule Galileigasse 5, http://www.politik-lernen.at/_data/pdf/schuelerinnenparlament.pdf (5.2.2008)

Lernziele

Das SchülerInnenparlament (SIP), die Vollversammlung der SchülerInnen der Oberstufe des Akademischen Gymnasiums Innsbruck, soll den Schülerinnen und Schülern zu mehr Mitspracherecht innerhalb der Schule verhelfen und gleichzeitig mehr Demokratie im Rahmen der Schule gewährleisten.

Projektbericht „Schuldemokratie am Akademischen Gymnasium Innsbruck“

Dieser Projektbericht schildert die Organisation des SchülerInnenparlaments am Akademischen Gymnasium Innsbruck, einer Allgemeinbildenden Höheren Schule (AHS) mit neusprachlichem und humanistischem Zweig, die von 900 SchülerInnen, davon 360 in der Oberstufe, besucht wird (weitere Informationen siehe Webseite der Schule). Als Verantwortliche für das SchülerInnenparlament fungieren der Direktor des Akademischen Gymnasiums Innsbruck Roman Nell sowie das Organisationsteam Claudia Rauchegger-Fischer und Irmgard Senhofer. Die Anträge des SchülerInnenparlaments fließen durch die SchülerInnenvertretung direkt in den Schulgemeinschafts-Ausschuss ein und haben großes Gewicht, da ca. 360 OberstufenschülerInnen hinter dem Antrag stehen.

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